Praxistipp von unserem Partner Mölnlycke
Ulcus cruris venosum: Praxiswissen für den Versorgungsalltag
Das Ulcus cruris venosum ist die häufigste Form des Ulcus cruris und entsteht auf Basis einer chronischen venösen Insuffizienz. Entscheidend für den Versorgungsalltag ist die Kompressionstherapie als Kausaltherapie: Sie reduziert Ödeme, unterstützt die Abheilung und beugt Rezidiven vor. Hilfreich ist die Orientierung an den Therapiephasen – in der Entstauungsphase werden stark aufnahmefähige Verbandmittel mit guter Retention benötigt, in der Erhaltungsphase solche, die ein feucht-warmes Wundmilieu erhalten. Ebenso zentral sind regelmässige Hautpflege und die Aktivierung der Muskelpumpe durch Bewegung – denn Kompression wirkt nur bei Bewegung. Und: Wer seine Erkrankung versteht, bleibt der Therapie eher treu. Aufklärung ist damit ein wesentlicher Baustein für Heilung und Rückfallprävention.